Leitbild

Herzlich willkommen auf der Homepage unseres Johannes-Nepomuk-Gymnasiums. Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Schule und deren Konzept interessieren.

Das 1947 gegründete Johannes-Nepomuk-Gymnasium der Benediktiner Rohr ist mit derzeit etwa 500 Schülerinnen und Schülern sowie 44 Lehrkräften eine kleine Schule, die durch ihre familiäre Atmosphäre eine besondere Stellung in der Schullandschaft des Landkreises Kelheim einnimmt. Das Johannes-Nepomuk-Gymnasium bietet zwei Ausbildungsrichtungen an: die sprachliche Ausbildungsrichtung mit der Sprachenfolge Latein/Englisch/Französisch bzw. Englisch/Latein/Französisch und seit dem Schuljahr 2011/12 die musischer Ausbildungsrichtung mit der Sprachenfolge Englisch/Latein bzw. Latein Englisch. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine offene Ganztagesschule zu besuchen.

Wenngleich erst in den 1940ern gegründet, basieren Erziehung und Bildung am Johannes-Nepomuk-Gymnasium auf einer viel älteren Tradition. Die Benediktiner in Rohr mussten nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat im böhmischen Braunau verlassen und brachten bei der Neugründung des Johannes-Nepomuk-Gymnasiums die weit zurückreichende Schultradition ihres Stiftsgymnasiums mit ein.

Als Schule in katholischer Trägerschaft und benediktinischer Tradition geht das Johannes-Nepomuk-Gymnasium in den Auffassungen von Erziehung vom christlichen Menschenbild aus. Deshalb gründet unser Schulkonzept auf dem allgemeinen Grundgedanken, Schüler auf ganzheitliche Weise mit all ihren Fähigkeiten, Anlagen und Interessen zu fördern.

Ein wesentliches Anliegen des Johannes-Nepomuk-Gymnasiums ist es, seine Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und ihr Leben aus dem christlichen Glauben heraus zu gestalten. Daraus entstehen zahlreiche Angebote im Bereich der Spiritualität, sei es eine dritte Religionsstunde in den 5. Klassen, das Wirken der Schulseelsorger im Haus, regelmäßige Gottesdienste und Meditationen während des gesamten Schuljahres, Beichtgelegenheiten und religiöse Einkehrtage in der Oberstufe. Die gesamte Schulfamilie ist zu Beginn eines jeden Schuljahres zu einer Schulwallfahrt zur Wallfahrtskirche Allersdorf eingeladen.

Ausgehend von seinem religiösen Hintergrund will das Johannes-Nepomuk-Gymnasium eine Atmosphäre schaffen, die von gegenseitiger Wertschätzung und Toleranz geprägt ist. Bezogen auf die Schüler bedeutet Toleranz im Umgang zunächst natürlich den Verzicht auf Gewalt und die friedliche Lösung von Konflikten.

Das Handeln der Schüler soll ferner aus einem sozialen Verantwortungsbewusstsein heraus erfolgen. Das Johannes-Nepomuk-Gymnasium leitet daher ältere Schüler an, jüngeren Schülern zu helfen. Ihre Solidarität beweisen Schüler höherer Jahrgangsstufen als Tutoren und stellen ein wichtiges Bindeglied zwischen Fünftklässlern und ihren Lehrern dar.

Da die Lehrerkräfte zahlreiche Aktionen unterstützend begleiten, entwickelt sich zwischen Schülern und Pädagogen ein Klima des Vertrauens. Dieses ist das Fundament dafür, dass Schule als Lern- und Lebensraum empfunden werden kann, in dem angstfreies und effektives Arbeiten möglich ist.

Neben dem vertrauensvollen Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern strebt die Schule ein gutes und partnerschaftliches Verhältnis zu den Eltern an. Sie betrachtet es daher als wertvollen Beitrag für die Zusammenarbeit, dass es für die Eltern die Möglichkeit gibt, über das Elternportal direkt mit jedem Pädagogen in Kontakt zu treten und dadurch sich anbahnende Schwierigkeiten zeitnah zu besprechen und auftretende Probleme unkompliziert anzugehen. Klassenelternsprecher der Jahrgangsstufen 5-10 und der Elternbeirat bringen sich konstruktiv und engagiert zum Wohl der Schulfamilie ein.

All diese Faktoren bilden ein Ganzes, das dazu führt, zwischen Schülerinnen, Schüler, Lehrkräften und Eltern ein vertrauensvolles Miteinander zu schaffen, das sich zu einer lebendigen Schulfamilie zusammenfügt.